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merk-würdig

Was Fundstücke aus dem Archiv über die Schweizerisch-Jüdische Geschichte erzählen​


Autoskizze von Robert Braunschweig, 1932 (Nachlass Robert Braunschweig)

Wie sieht ein Gebetbuch in Blindenschrift aus? Wieso hat Sigi Feigel einen Strick zugeschickt bekommen? Leisten Schweizer Juden Militärdienst? Warum gibt es im Archiv dutzende kunstvolle Skizzen von Autos?
Die Ausstellung „merk-würdig“ zeigte vom 26.08. bis 14.09.2018 aussergewöhnliche Fundstücke aus dem Archiv für Zeitgeschichte, die überraschen oder verwirren. Die ausgestellten Objekte standen dabei jeweils exemplarisch für ein Element der Jüdischen Geschichte und Kultur in der Schweiz. So gab die Ausstellung Einblick in das Leben jüdischer Viehhändler, thematisierte Antisemitismus, beleuchtete die Situation von Juden im Militärdienst, zeigte das jüdische Vereinsleben und veranschaulichte, wie die Schweizer Jüdinnen und Juden vom Zweiten Weltkrieg betroffen waren.