Language:

Jüdische Zeitgeschichte

© Archiv für Zeitgeschichte  (Bildarchiv Schweizer Juden BASJ)
Pioniere der jüdischen Musik- und Vereinskultur - Kinderorchester in Zürich, ca. 1920 (Bildarchiv Schweizer Juden)

Die Dokumentationsstelle Jüdische Zeitgeschichte versteht sich als zentrale Archivstelle für die Sicherung von privaten Nachlässen und institutionellen Archiven mit Bezug zum jüdischen Leben in der Schweiz. Sie sichert Bestände von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.

Themenschwerpunkte

Auftrag und Abgrenzung

Im Vordergrund der Sammlungstätigkeit stehen Privatnachlässe und institutionelle Archive zu den oben genannten Themen. Der Fokus liegt auf Beständen mit Bezug zur Geschichte der Juden in der Schweiz. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) berät das Fachreferat zudem verschiedene jüdische Gemeinden in Archivierungsfragen.

Quellen zur schweizerisch-jüdischen Zeitgeschichte finden sich weiter in zahlreichen Kantons- und Gemeindearchiven sowie dem Bundesarchiv. Kooperationspartner mit anderen Sammlungsprofilen zum Thema sind die ICZ Bibliothek oder das "Jüdische Museum Basel", das neben seiner Objektsammlung auch zahlreiche Dokumente zum religiösen und kulturellen Leben der Juden beherbergt.

Zusammenarbeit mit ausländischen Archiven

Seit 2010 werden mit Unterstützung des US Holocaust Memorial Museum Washington (USHMM) ausgewählte Bestände des AfZ digitalisiert und im USHMM zugängliche gemacht. Da sich wichtige Quellenbestände zur Geschichte der Juden in den USA und in Israel befinden, hat das Archiv für Zeitgeschichte mit Mikroverfilmungsprojekten die Möglichkeit geschaffen, einige dieser Quellen in seinem Lesesaal einzusehen. Dazu gehört zum Beispiel das Saly Mayer Archiv (American Jewish Joint Distribution Committee, JOINT, New York).

Aktuelle Projekte

Kontakt

Sabina Bossert (Fachreferentin Jüdische Zeitgeschichte)