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Archiv Christian Solidarity International

© Archiv für Zeitgeschichte
Fragebögen zu befreiten Sklaven im Südsudan, 2002

Christian Solidarity International (CSI) ist ein christliches Hilfswerk mit Hauptsitz im Kanton Zürich. Die Organisation, welche 1977 von Pfarrer Hansjürg Stückelberger gegründet wurde, veranstaltete in ihrer Anfangszeit Schweigemärsche für verfolgte Christen in der Sowjetunion.

Besonders in den 1990er Jahren kaufte CSI christliche Sklaven aus dem Südsudan frei, welche in den muslimisch-islamischen Norden verschleppt worden waren. Diese Strategie geriet in die Kritik, da sie finanzielle Anreize für weitere Verschleppungen schaffe. Bis 2012 hat CSI nach eigenen Angaben im Sudan um die 100'000 Sklaven befreit.

CSI war und ist bis heute in zahlreichen Ländern tätig und konzentriert sich bei der Projektauswahl stets auf Gebiete, in denen Christen Opfer von religiöser Gewalt und Diskriminierung sind. Aktuelle Haupttätigkeitsgebiete sind Syrien, Irak, Ägypten, Südsudan, Nigeria, Pakistan, Indien, Nicaragua, Peru und Lettland.

Das umfangreiche Archiv von CSI beinhaltet hauptsächlich Berichte und Organisatorisches zu den humanitären Einsätzen, zur politischen Arbeit, zur Öffentlichkeitsarbeit und zum Fundraising. Erhalten ist auch umfangreiches audiovisuelles Material.

Die Übernahme des CSI-Archivs ist für Sommer/Herbst 2019 geplant. Das Sicherungs- und Erschliessungsprojekt wird unterstützt durch CSI sowie die ETH Foundation.


Firmenarchiv Landis & Gyr

© Archiv für Zeitgeschichte
Erben des Landis & Gyr-Pioniers Karl Heinrich Gyr

Im umfangreichen Firmenarchiv des ehemaligen Elektrokonzerns Landis & Gyr befindet sich u.a. eine bedeutende Fotosammlung mit ca. 300'000 Objekten.

Mit einer Anschubfinanzierung der Landis & Gyr Stiftung konnte die qualitative Bewertung dieses wichtigen Bildmaterials sichergestellt werden.

Die vertiefte Auswertung des Unternehmensarchivs und verschiedene Digitalisierungs- und Erschliessungsarbeiten eröffnen Möglichkeiten für Ausstellungen und weitere Publikationen zum Thema Landis & Gyr, aber auch zum Wirtschaftsplatz Zug oder generell zur Elektrifizierung und Industrialisierung der Schweiz.

Die ehemaligen Landis & Gyr-Besitzerfamilien äufneten einen nachhaltigen Archivierungs- und Forschungsfonds. Dieser ermöglicht Projekte, welche die Geschichte und Bedeutung von Landis & Gyr im regionalen, nationalen und internationalen Kontext erforschen und vermitteln.

Kontakt und Information

Daniel Nerlich (Stv. Archivleiter, +41 44 632 66 19)


Bildergalerie

© Archiv für Zeitgeschichte (Firmenarchiv Landis & Gyr) © Archiv für Zeitgeschichte (Firmenarchiv Landis & Gyr) © Archiv für Zeitgeschichte (Firmenarchiv Landis & Gyr)

humem-Archiv


Der vom Filmemacher Frédéric Gonseth präsidierte Verein humem hat mit 75 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mehrstündige Interviews über ihren Einsatz in der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit geführt und auf Video aufgezeichnet. Aufbereitete Ausschnitte aus diesen Interviews waren in der Wanderausstellung "Die andere Seite der Welt" zu sehen.

Das Archiv für Zeitgeschichte sichert diese Videoaufzeichnungen und dazugehörige Materialien (Protokolle, Transkriptionen und Unterlagen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen), hat sie mittels seiner Archivdatenbank erschlossen und macht sie der Lehre und Forschung sowie dem interessierten Publikum zugänglich.

Die als Vorleistung für die Archivierung von humem erarbeiteten Metadaten zu den Zeitzeugeninterviews wurden integral übernommen und im Lesessal zugänglich gemacht.

Für die Realisation des inhaltlich und technisch ambitionierten Projekts erhielt das Archiv für Zeitgeschichte bis Ende März 2014 Unterstützungsbeiträge von folgenden Organisationen:

 

 


Nachlass Walter Bodmer

© Archiv für Zeitgeschichte (Nachlass Walter Bodmer)

Die interdisziplinären Schriften des Juristen und Publizisten Walter Bodmer (1925-2004) umfassen ein breites Spektrum von wirtschaftswissenschaftlichen Artikeln und grösseren Studien über gesellschaftliche Grundwerte.

Im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für humanwissenschaftliche Grundlagenforschung erschloss das Archiv für Zeitgeschichte den Bestand. Digitalisate der Texte von Bodmer sind in AfZ Online Archives konsultierbar.

 


“Fleck online”

© Archiv für Zeitgeschichte (Forschungsdokumentation Thomas Schnelle)
Ludwik Fleck im Kreise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Forschungsdokumentation Thomas Schnelle)

Das Archiv für Zeitgeschichte veröffentlicht in Kooperation mit dem Ludwik Fleck Zentrum am Collegium Helveticum Forschungsdokumentationen und Materialien von und zum Mikrobiologen, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker Ludwik Fleck (1896-1961).

Quellenbestände zu Ludwik Fleck

Forschungsdokumentation Thomas Schnelle
Einzelbestand Marcus Klingberg
Einzelbestand Schwabe-Verlag

Zugang zu beschreibenden Informationen über die Bestände

  • Blättern in hierarchisch gegliederten Beständen im virtuellen Lesesaal AfZ Online Archives nach Anklicken der drei obenstehenden Links
  • Volltextsuche durch Eingabe von Suchbegriffen in der Archivaliensuche von AfZ Online Archives (z.B. „Ludwik Fleck wissenschaftliche Tatsache“)
  • Vgl. auch den Hilfetext in AfZ Online Archives

Zugang zu Reproduktionen von Originaldokumenten

  • Anklicken des Links beim Reproduktionssymbol am Ende der in AfZ Online Archives gefundenen Verzeichnungseinheiten
  • Für Reproduktionen in Druckqualität wenden Sie sich an den Benutzungsdienst