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Von der “verbotenen Stadt” zur lebendigen City?

Konzern- und Stadtentwicklung

©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich
Flugaufnahme Landis & Gyr-Areal Gubelstrasse, 1939

Landis & Gyr hat nicht nur Wirtschaftsgeschichte geschrieben, sondern auch die Entwicklung der Stadt Zug massgeblich beeinflusst. Als das Gründerareal an der Hofstrasse dank unternehmerischer Erfolge aus den Fugen geriet, reagierte die Firmenleitung mit der Aussiedlung auf die Allmend, wo an der Gubelstrasse die neue Fabrik entstand.

Der Vortrag von Heinz Horat (26.11.2015, 18.00-19.30 Uhr), u.a. ehemaliger Leiter des Amts für Denkmalpflege des Kantons Zug, zeichnete alle hier durchgespielten städtebaulichen Experimente nach. So wurde verständlich, wie auf dem kaum besiedelten Brachland in 80 Jahren die heute sichtbare neue Stadt entstehen konnte.

Die Veranstaltung war Teil des Rahmenprogramms zur Fotoausstellung in der Shedhalle Zug. Sie wurde vom Archiv für Zeitgeschichte in Kooperation mit dem Verein Industriepfad Lorze veranstaltet und zeigte 360 ausgewählte Fotos, schriftliche Archivdokumente und originale Stromzähler aus unterschiedlichen Epochen. Publikationen auch zur Landis & Gyr-Werksgründung auf der Allmend sind erste Resultate des Forschungsseminars "Grosse Firmen, kleines Land: Einführung in die schweizerische Unternehmensgeschichte", das der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann 2012 in Zusammenarbeit mit dem Archiv für Zeitgeschichte durchführte.

Bildergalerie

Heinz Horat über Industrie- und Wohnbauten des ehemaligen Elektrokonzerns Landis & Gyr (©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich) Themenabend zur städtebaulichen Entwicklung der Stadt Zug (©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich)