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Modern Times?

Industriefilme als Unternehmensmotor

©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich
Hauseigener Vorführungssaal für Landis & Gyr-Werkfilme, 1962

Warenproduktion und Medien sind untrennbar miteinander verbunden. Deshalb gehört die Industrie mit zu den größten Bildprozenten des 20. Jahrhunderts. Auch Landis & Gyr hat Fotografie und Film zur internen und externen Kommunikation eingesetzt und einen großen Bildbestand als kulturelles Erbe hinterlassen.

Die Film- und Medienwissenschaftlerin Yvonne Zimmermann führte am 19.11.2015 (18.00-19.30 Uhr) durch ein Programm mit Filmausschnitten aus dem Landis & Gyr-Archiv, angefangen vom frühesten erhaltenen Repräsentationsfilm von 1921 bis zu den psychodelischen Filmexperimenten in den 1980er Jahren. Sie zeigte exemplarisch die Bedeutung und Vielfalt des unternehmerischen Filmgebrauchs auf und diskutierte mit dem Publikum den Wert historischer Industriefilme für die heutige Erinnerungskultur.

Die Veranstaltung war Teil des Rahmenprogramms zur Fotoausstellung in der Shedhalle Zug. Sie wurde vom Archiv für Zeitgeschichte in Kooperation mit dem Verein Industriepfad Lorze veranstaltet und zeigte 360 ausgewählte Fotos, schriftliche Archivdokumente und originale Stromzähler aus unterschiedlichen Epochen.

Landis & Gyr-Werkfilme untersuchte Yvonne Zimmermann in dem von ihr herausgegebenen Überblickswerk "Schaufenster Schweiz: Dokumentarische Gebrauchsfilme 1896-1964", Zürich: Limmat 2011.

Bildergalerie

Die Film- und Medienwissenschaftlerin Yvonne Zimmermann (©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich) Themenabend zu Industriefilmen von Landis & Gyr in der Shedhalle Zug (©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich) Yvonne Zimmermann im Gespräch mit dem Publikum (©Archiv für Zeitgeschichte ETH Zürich)