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merk-würdig

Öffentliche Führung 2018: Was Fundstücke aus dem Archiv über die Schweizerisch-Jüdische Geschichte erzählen


Damenriege des jüdischen Turnvereins Basel, ca. 1925 (Bildarchiv Schweizer Juden)

Die ETH Zürich zeigt in öffentlichen Führungen ihre vielfältigen Sammlungen und Archive.

Wie sieht ein Gebetbuch in Blindenschrift aus? Wieso hat Sigi Feigel einen Strick zugeschickt bekommen? Leisten Schweizer Juden Militärdienst? Warum gibt es im Archiv dutzende kunstvolle Skizzen von Autos?
An der Führung im Archiv für Zeitgeschichte mit dem Titel «merk-würdig» liessen sich am 28.08.2018 ein Dutzend Besuchende aussergewöhnliche Fundstücke aus dem Archiv für Zeitgeschichte zeigen, die überraschen oder verwirren. Die ausgestellten Objekte aus der gleichnamigen Ausstellung standen dabei jeweils exemplarisch für ein Element der Jüdischen Geschichte und Kultur in der Schweiz. So gab die Führung Einblick in das Leben jüdischer Viehhändler, thematisierte Antisemitismus, beleuchtete die Situation von Juden im Militärdienst, zeigte das jüdische Vereinsleben und veranschaulichte, wie die Schweizer Jüdinnen und Juden vom Zweiten Weltkrieg betroffen waren.