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Von der lokalen Armenfürsorge
zur nationalen Flüchtlingshilfe (1925-1945)
Nachdem sich zunächst lokale Armenfürsorgen für
einzelne notleidende Juden in der Schweiz eingesetzt hatten, wurde
1925 als gesamtschweizerische Dachorganisation der Verband Schweizerischer
Israelitischer Armenpflege (VSIA) gegründet. Ab 1933 übernahm
der VSIA für die durch den Nationalsozialismus verfolgten
Juden die Funktion einer Zentralstelle für jüdische
Flüchtlinge. 1936 engagierte sich der VSIA, der die Hauptlast
der Flüchtlingsbetreuung zu tragen hatte, als Gründungsmitglied
innerhalb der Schweizerischen Zentralstelle für Flüchtlingshilfe
(SZF) für eine humanitäre Praxis der Flüchtlingspolitik.
Ab 1943 wurde die Namensänderung in Verband Schweizerischer
Jüdischer Flüchtlingshilfen / Fürsorgen (VSJF)
vorgenommen.
Nachkriegsjahre und neue Krisen
(1945-1990)
Neben seinen fürsorgerischen Aufgaben setzte der VSJF auch
nach dem Krieg die Flüchtlingsbetreuung fort, wie z.B. für
Flüchtlinge aus Ungarn, der Tschechoslowakei, aus Uganda
und Chile; dazu kamen Vietnamesen, Ägypter, Bosnier und Juden
aus der Sowjetunion.
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